Basilikum: Gesunde Heilpflanze mit herrlichem Aroma

Lecker und gleichzeitig gesund: Basilikum gehört völlig zu Recht zu den beliebtesten Küchenkräutern, denn sein würziger Geschmack passt hervorragend zu den unterschiedlichsten Gerichten. Doch hätten Sie gedacht, dass Basilikum zusätzlich eine traditionelle Heilpflanze ist? Tun Sie Ihren Geschmacksnerven und gleichzeitig Ihrer Gesundheit etwas Gutes – hier lesen Sie alles Wichtige rund um Basilikum und wie Sie das mediterrane Kraut verarbeiten können.

Wertvolle Inhaltsstoffe: Deshalb ist Basilikum gesund

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Frisches Basilikum: Eine Bereicherung in der Küche! (c) istockphoto.com/GiorgioMagini

Aus der südeuropäischen Küche nicht wegzudenken: Das gesunde Basilikum überzeugt durch milde Würzigkeit und jede Menge wertvoller Inhaltsstoffe, die die Gesundheit positiv beeinflussen können. In diesen Bereichen kann Ihnen Basilikum bei Beschwerden helfen.

  • Seine ätherischen Öle beispielsweise können das Nervensystem beruhigen und finden deshalb in der Naturheilkunde häufig als Mittel gegen Kopfschmerzen Verwendung.
  • Ähnlich wie der gesunde Ingwer kann Basilikum zudem Verdauungsprobleme lindern – beispielsweise Verstopfung oder Blähungen.
  • Zusätzlich wird Basilikum eine entzündungshemmende und gleichzeitig antibakterielle Wirkung nachgesagt.
  • Aufgrund seiner krampflösenden Eigenschaften spielt das Kraut zudem in der Frauenheilkunde traditionell eine wichtige Rolle.

Basilikumsamen: Die Gesundheitsvorteile des Superfoods

Etwas weniger bekannt, dafür umso gesünder: Basilikumsamen gelten als wahres Superfood. Sie können diese bequem online, beispielsweise bei „Naturkraftwerke“ kaufen. Die kleinen Körner enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die für verschiedene wichtige Prozesse im Körper essenziell sind – beispielsweise unterstützen sie die Gehirnleistung und schützen darüber hinaus Kreislauf und Herz. Viele Menschen schwören außerdem auf die Samen als Unterstützung beim Abnehmen – durchaus zu Recht, denn die Körnchen enthalten jede Menge Ballaststoffe, wirken sättigend und unterstützen eine gesunde Verdauung. Testen Sie die Samen beispielsweise in Flüssigkeit gequollen, so lassen sie sich beispielsweise als leckere Zutat in Smoothies verwenden.

Das Heilkraut in der Küche: Basilikum gesund zubereiten

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Selbst gemachtes Pesto aus Basilikum: Leckere Würze! (c) istockphoto.com/tashka2000

Damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verlorengehen, sollten Sie die Basilikumblätter nicht garen, sondern möglichst roh verzehren. Um eine Soße zu würzen, sollten Sie beispielsweise die kleingezupften oder gehackten Blättchen erst kurz vor dem Servieren hinzufügen und sie auf keinen Fall mitkochen lassen. Eine besonders schmackhafte rohe Zubereitung von Basilikum ist Pesto: Für ein einfaches Rezept pürieren Sie einfach einige Blätter mit etwas Olivenöl, Knoblauch und Salz. Im Kühlschrank ist diese selbst gemachte Würze für Nudeln und Dips einige Tage haltbar.

Für den regelmäßigen Nachschub an gesundem Basilikum brauchen Sie sich übrigens nicht auf die getrocknete Variante aus dem Gewürzstreuer oder Pflanzen aus dem Supermarkt verlassen – Basilikum lässt sich auch ganz einfach selbst anbauen. Dafür brauchen Sie nur im Frühjahr einige Samen in einen mit Erde gefüllten Blumentopf geben und regelmäßig gießen. Achtung, ein sonniger Standort hilft der Pflanze beim Wachsen. Bedecken Sie die Samen nicht mit Erde, denn Basilikum gehört zu den Lichtkeimern. Nach wenigen Wochen können Sie beginnen Ihren eigenen Basilikum zu ernten – ein echter kulinarischer Gewinn!

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