Clean eating

Beim Ernährungskonzept Clean Eating geht es darum, die Nahrungsmittel möglichst unverarbeitet und sauber zu verzehren. Umso veränderter ein Lebensmittel ist, desto nachteiliger ist dies für den Körper, da wichtige Nährstoffe zerstört werden. Genauso verhält es sich, wenn ungesunde Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker hinzufügt werden. Dies dient dem Ziel, dass die Nahrung länger haltbar oder schmackhafter gemacht wird. Clean Eating steht demzufolge für eine natürliche Ernährung, die für den Organismus gesünder ist.

Clean Eating: gesund, frisch, ohne Zusätze

In Fertiggerichten sind häufig künstliche Zusätze enthalten. Daher ist es grundsätzlich empfehlenswert, aus frischen Zutaten selbst zu kochen. Clean Eating ist nicht mit anderen Diäten vergleichbar, denn hierbei werden keine Kalorien gezählt und es geht auch nicht in erster Linie um den radikalen Gewichtsverlust. Vielmehr ist es eine Ernährungsumstellung, die zu einem besseren Körpergefühl führt. Zu den wichtigsten Regeln zählt es, täglich fünf bis sechs kleine Mahlzeiten und gesunde Snacks einzunehmen. Dadurch soll ein übermäßiges Hungergefühl vermieden und der Blutzuckerspiegel konstant gehalten werden.

Gesund und schön durch Clean Eating

Baby mit Erdbeere
Wenn es denn schön macht…
©iStock/Martinan

Es ist kein Geheimnis, dass usn eine gesunde Ernährung gut tut. Wer für einen längeren Zeitraum eine Ernährung nach Clean Eating verfolgt, wird nichts vermissen. Im Gegenteil: der Verzicht auf Geschmachsverstärker und unnötigen Zusatzstoffen kann sich deutlich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken. Man fühlt sich wacher und hat mehr Energie als sonst. Das kann natürlich auch dazu führen, dass man nach der Arbeit noch genügend Energie hat, zum Sport zu gehen und es kommt zu einem Dominoeffekt.

Wer dazu noch viel Wasser trinkt und gut schläft, tut sich wirklich etwas Gutes. Eine verbesserte Verdauung, keine fettigen Haare oder fettige Haut mehr, bessere Konzentrationsfähigkeit und Elan sind nicht selten die Nebenwirkungen einer besseren Ernährung. Außerdem wird die Lust am bewussten Essen und Genießen wieder geweckt. Schließlich geht es nicht um den Verzicht, sondern um eine Veränderung. Entdecken Sie ganz neue Geschmackswelten und lieben Sie das Essen, das Ihnen gut tut!

Welche Lebensmittel für Clean Eating?

Fertiggerichte, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und Süßstoffe sollten nicht mehr auf den Speiseplan kommen. Dafür ist alles erlaubt, was frisch und unbehandelt ist! Obst, Gemüse und gutes Fleisch vom Bio-Schlachter sind natürlich sehr willkommen.

Darüber hinaus sind auch diese Lebensmittel im Sinne des „Clean Eating“:

  • Joghurt
  • Pflanzenmilch
  • Feta
  • Ziegenkäse
  • Buttermilch (ohne Zucker)
  • Eier
  • Fisch
  • Nüsse
  • Vollkornprodukte
  • Reis
  • Bulgur
  • Couscous
  • Kokosöl
  • Olivenöl

Vermeiden Sie einfach alle Fertigprodukte, lesen Sie die Inhaltsangaben durch und achten auf Zucker und ungesättigte Fettsäuren, und greifen dafür bei unbehandelten Produkten zu. Zucker und Salz sollten beim Kochen sehr maßvoll eingesetzt werden, dafür können Sie frische Kräuter und andere Gewürze verwenden.

Clean Eating Rezepte

Eigentlich ist Clean Eating also sehr simpel: nichts Fertiges mehr, alles selbst machen. Dazu gehören neben einer guten Planung für den Alltag auch ein wenig Talent in der Küche. Schließlich will man ja nicht auf Geschmack verzichten, nur weil man sich gesund ernährt. Sie werden schnell merken, wieviel Spaß es machen kann, sich bewusst auf gute Lebensmittel zu freuen und neue Rezepte auszuprobieren. Für den Anfang sind sehr einfache und schnelle Clean Eating Rezepte das Beste:

Guacamole mit Paprika

guacamole mit paprikeAvocado ist reich an zahlreichen gesunden Fetten, gut für Haut und Haare, und darüber hinauch auch noch köstlich. Für eine Guacamole benötigen Sie:

  • eine halbe Avocado
  • eine Paprikaschote
  • ein Spritzer Limettensaft
  • Pfeffer und Salz

Die Zubereitung:

Die Avocado wird geschält und die Kerne werden vom Fruchtfleisch getrennt. Die Paprikaschote wird entkernt und in feine Streifen geschnitten. Nun vermischt du das Fruchtfleisch der Avocado mit dem Limettensaft und pürierst es. Zum Schluss würzt du sparsam mit Salz und Pfeffer. Zusammen mit den Paprikastreifen ist es ein purer Clean Eating Genuss. Dazu kannst du beispielsweise Tortilla-Chips genießen.

Ofengemüse mit magerem Huhn und Fetakäse

ofengemüse mit huhnClean Eating bedeutet nicht, sich stundenlang an den Herd stellen zu müssen. Das Ofengemüse muss nur geschnitten und gewürzt werden, der Ofen erledigt den Rest. Dann nur noch Hühnchenbrust vom Bio-Schlachter in die Pfanne hauen, fertig!

  • 150 Gramm Hähnchenbrust
  • eine Zucchini
  • eine halbe Paprikaschote
  • einige Zweige Thymian
  • ein Löffel Olivenöl
  • etwas Salz

Zubereitung:

Die  Zucchini und Paprikaschote klein schneiden, Thymianzweige hacken und mit einem Esslöffel Öl und ein wenig Salz vermischen. Die Gemüsemischung wird bei 200 Grad und für 15 Minuten in den Backofen geschoben. Das Gemüse nach wenigen Minuten wenden. Nebenbei kann die Hähnchenbrust in einer Pfanne angebraten werden. In einer beschichteten Pfanne muss kein zusätzliches Fett verwendet werden. Nachdem alles fertig ist, wird das Gemüse auf das Fleisch gegeben. Wer mag, streut noch etwas Feta über das Gemüse und Fleisch.

Gesunder Smoothie aus Apfel, Banane und Mangold

clean eating smoothieEin Smoothie lässt sich auch schon am Abend zuvor vorbereiten. Einfach alle festen Zutaten schon klein schneiden und über Nacht im Kühlschrank lagern. Dann muss man morgens nur noch auf den Knopf des Mixers drücken.

  • eine Banane
  • zwei Äpfel
  • ein halber Salatkopf
  • vier Blätter Mangold
  • eine halbe Zitrone
  • etwas Petersilie
  • 0,5 Liter Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten klein schneiden, in einen Mixer geben und das Wasser dazugeben. Fertig ist ein leckerer und vor allem gesunder Smoothie.

 

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