Fisch grillen: Tipps für die nächste Grillparty

Es muss nicht immer Fleisch sein: Gegrillter Fisch wird im Sommer immer beliebter – völlig zu Recht, denn er ist nicht nur herrlich aromatisch, sondern schmeckt auch so leicht, dass er auch bei hohen Temperaturen das Grillbuffet perfekt ergänzt. Grundsätzlich eignet sich Fischfleisch hervorragend für den Grill und ist, je nach Sorte, meist in wenigen Minuten gar. Ob serviert werden kann, erkennen Sie übrigens am Fleisch: Ist es nicht mehr glasig, ist der Garpunkt erreicht. Was allerdings gibt es neben der Garzeit zu beachten? Hier lesen Sie alle wichtigen Tipps und leckere Rezepte rund um den perfekten gegrillten Fisch!

Fisch grillen: Welche Sorten, welches Gerät?

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Gegrillter Fisch lässt sich mit Kräutern und Gewürzen wunderbar verfeinern. (c) istock.com/ZinaidaSopina

Lecker, aber leider etwas empfindlich: Wenn Sie Fisch grillen, sollten Sie mit Bedacht vorgehen, denn das Fleisch der Meerestiere zerfällt recht schnell. Im Ganzen garen Sie deshalb auf dem Grillrost am besten Fisch mit eher festem Fleisch. Beliebte Sorten sind hier Forelle, Wolfsbarsch oder auch Dorade. Für etwas mehr Stabilität sollten Sie ganzen Fisch am besten immer inklusive Schuppen und Haut garen, denn so zerfällt das Fleisch nicht so schnell. Am Rand des Grills ist Fisch außerdem am besten aufgehoben, denn hier bekommt er weniger starke Hitze ab und gart schonend und ohne zu zerfallen.

Auch die Frage nach der Art des Grillgeräts ist beim richtigen Garen von Fisch durchaus wichtig. Denn während viele Grillfreunde auf das rauchige Aroma schwören, das typisch ist für Holzkohle, kann ein Gasgrill gerade bei Fisch das Gerät der Wahl sein: Hier lässt sich die Temperatur gut regulieren, starke Hitze lässt sich so vermeiden. Achten Sie in jedem Fall auf gute Qualität. Ein hochwertiger Gasgrill, erhältlich zum Beispiel auf Seiten wie grillen.de, ist die richtige Basis für perfekt zubereiteten Fisch.

Perfekter Fisch vom Grill: Praktische Hilfsmittel

Damit alles gut vom Grillrost kommt, können Sie auf praktische Hilfsmittel zurückgreifen, wenn Sie Fisch grillen. Spezielle Fischkörbe, häufig auch als Fischzangen bekannt, halten ganze Fische. Ein praktisches Griffelement erlaubt ein bequemes Wenden. Zusätzlich zum Grillgut lassen sich sehr gut ganze Kräuterzweige einklemmen, sodass schon während des Grillvorgangs jede Menge zusätzliches Aroma entsteht.

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Auch für Krustentiere sind Grillspieße eine praktische Art der Zubereitung. (c)istock.com/ShotShare

Besonders schonend grillen Sie Fisch, wenn Sie Ihn zuvor in Alufolie wickeln – eine Methode, die sowohl für ganzen Fisch als auch für kleinere Stücke geeignet ist. So entwickelt das Grillgut zwar weniger typisches Grillaroma, dafür bleibt es zart und saftig, und Marinade haftet gut daran. Gerade Lachssteaks erhalten durch diese Methode eine herrliche Konsistenz. Auch Bananenblätter sind eine hervorragend Grill-Hülle. Noch dazu haben Sie so gleich eine dekorative Unterlage, mit der Sie Ihr Ergebnis servieren können. Fischspieße sind ebenfalls eine gute Möglichkeit Ihr Grillgut am Zerfallen zu hindern. Dafür schneiden Sie einfach Filets in kleine Stücke und reihen sie, gerne zusammen mit leckerem Gemüse, auf Spieße. Meeresfrüchte wie Garnelen sind für diese Methoden natürlich ebenfalls sehr gut geeignet.

Grillrezepte: Fisch grillen mit jeder Menge Aroma

Ob nun Makrele oder Forelle, Scholle, Seeteufel, Red Snapper, Schwertfisch, Rotbarsch, Seehecht oder auch Tintenfischtuben – wenn Sie Fisch grillen, ist die passende Marinade das A und O. Als Basis ist Pflanzenöl oder auch weiche Kräuterbutter gut geeignet. Zusätzlich verleihen Gewürze und Kräuter jede Menge herrliches Aroma. Gut geeignet sind zum Beispiel:

  • Dill
  • Thymian und Rosmarin
  • Basilikum
  • Chili
  • Knoblauch

Zusätzlich können Sie natürlich nach Herzenslust experimentieren. Einen exotischen Geschmack erlangen Sie zum Beispiel durch Ingwer, Currysalz oder Zitronengras. Grundsätzlich gilt: Lassen Sie die Marinade nur etwa eine halbe Stunde einwirken, um das Fleisch nicht so zart zu machen, dass es unweigerlich auf dem Grillrost zerfällt. Tupfen Sie außerdem die Marinade immer etwas ab, damit nichts in die Glut tropft.

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