Ein Hund für Allergiker

In Deutschland leiden nach Schätzungen ca. 20 bis 30 Millionen Menschen an Allergien. Weiterhin reagiert die Hälfte dieser allergisch auf Tierhaare. Doch eine Tierhaarallergie bedeutet in keiner Weise, dass eine Tierhaltung vollkommen ausgeschlossen ist, noch, dass auf jede Tierart und jede Rasse allergisch reagiert wird. Manche Betroffene leiden nur unter einer Katzenhaarallergie, können also einen Hund halten und andersrum. Doch wie kommt dies zustande? Und können Menschen mit einer Hundehaarallergie auf keinen Fall einen Hund halten? Und gibt es einen Hund für Allergiker?

Haarallergie – Der Hund für Allergiker

hund für allergiker
Ein Hund für Allergiker –
Halten Sie sich trotz Allergie
einen Hund istockphoto.com/AzmanL

Hundehaarallergie ist nicht gleich Hundehaarallergie. Oft sind die Symptome bei unterschiedlichen Rassen unterschiedlich ausgeprägt, bis im Besten Fall überhaupt nicht vorhanden. Doch woran liegt das? Allergisch Reaktionen werden nicht von den Haaren ausgelöst, sondern von den Allergenen, die sich in Haaren, Urin und dem Speichel befinden. Diese unterscheiden sich von Hund zu Hund und von Rasse zu Rasse, sodass auch die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt sind – So besteht also die Möglichkeit einen Hund für Allergiker zu halten.

Intensität

Oftmals ist ein Hund für Allergiker nicht notwendig. Denn die Symptome, die auftreten, sind nicht annähernd so stark wie bei einer Katzenhaarallergie. Mitunter können leichte Kopfschmerzen, eine laufende Nase, Niesen, gereizte und gerötete Augen und Haut als Symptome auftreten. Diese sind von der Intensität aber bei Weitem nicht so stark ausgeprägt, sodass auf den eigenen (zukünftigen) Hund verzichtet werden muss, oder auf einen Hund für Allergiker zurückgegriffen werden sollte.

Sind die Symptome stark ausgeprägt, so wäre die Anschaffung eines „normalen“ Hundes leichtsinnig. Die Steigerung der natürlichen Abwehrkräfte, z.B. mittels Rosen als Medizin, kann geringfügig helfen. Wirkliche Abhilfe kann der Hund für Allergiker schaffen. Diese tragen die Allergene nur geringfügig bis überhaupt nicht, sodass eine deutliche Entlastung für Allergiker vorliegt.

Was Sie beachten sollten

hund für allergiker
Lüften Sie des Öfteren –
Allergene verbreiten sich auch
durch die Luft istockphoto.com/baona

Die Allergene des Hundes werden nicht nur bei direktem Kontakt mit dem Tier übertragen, sondern können auch über die Luft übertragen werden. Sie sollten daher darauf achten, dass Sie regelmäßig Lüften, Staubwischen, das Hundehalsband und die Hundedecke waschen, Bezüge waschen oder ausklopfen, eben all jene Dinge, die die Anzahl an Allergene verringert. Wohnen Sie mit Ihrem Hund in einem Haus, so besteht die Möglichkeit, dass sie eine Etage bestimmen, in der sich der Hund nicht aufhalten darf – wird Ihre Allergie stärker, so können Sie sich auf die hundefreie Etage zurückziehen. Hilft dies alles nicht, so kann nur der Hund für Allergiker Abhilfe schaffen.

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