Rosmarin: Das Heilkraut für den Energie-Kick

Rosmarin kann viel mehr als nur würzig -aromatisch schmecken und damit beispielsweise dem Steak einen einzigartigen Geschmack verleihen – das zeigen die vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften.

Rosmarin Öl
Rosmarin Öl: Wohltuend für Körper und Geist
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Die Heilpflanze ist dabei sowohl für Jung als auch Alt von hohem Nutzen.  Auch kann das Kraut nicht nur zum Kochen verwendet werden, sondern für wohltuende Bäder genutzt oder in Form eines genussvollen Getränks zum Einsatz kommen. Was genau das Superkraut so alles kann und weshalb es zur Grundausstattung im Kräutergarten gehören sollte, fasst dieser Beitrag kurz und knapp zusammen.

Rosmarin Pflanzen  – Leicht zu erkennen  

Der immergrüne Rosmarinstrauch gehört zur Gattung der Lippenblütler und kann eine Höhe von bis zu 2 m erreichen. Die Rosmarinblätter besitzen eine schmal-lanzettliche Form, bei der die Ränder leicht eingerollt sind. Die Oberseite ist dunkelgrün  und glänzend, die Unterseite hingegen filzig behaart. Zwischen den Blättern befinden sich bläulich-violett gefärbte Blüten. Das Heilkraut kann in verschiedenen Formen verabreicht werden. Es wird sowohl frisch, als auch getrocknet verwendet und ist zudem als ätherisches Öl – das Rosmarinöl – erhältlich.

Die Geschichte der Heilpflanze

Schon die alten Griechen wussten die Pflanze mit der Bezeichnung Rosmarinus Officinalis sehr  zu schätzen. Noch bevor Untersuchungen die Rosmarin Wirkung  bestätigten, wurde ihm bei  Genuss eine gesteigerte Leistungsfähigkeit des Gehirns zugewiesen. Damals war Rosmarin außerdem als Kraut der Liebesgöttin Aphrodite bekannt. Er wurde bis ins 17. Jahrhundert von Brautpaaren eingesetzt und von ihnen als Brautstrauß oder Kränzchen getragen.

Gesund und Fit mit dem Heilkraut

Rosmarin vermindert ein Völlegefühl und hilft bei Blähungen, wodurch er zu einem allgemeinen Wohlbefinden beiträgt. Durch seine leicht antibakterielle Wirkung reinigt das Gewürzkraut zudem den Blutkreislauf. Weitere positive Eigenschaften: Es regt den Herz-Kreislauf an, stärkt die Nerven, verbessert die Gehirnaktivität und steigert hierdurch die Leistungsfähigkeit. Diese Vorteile werden vor allem dem Bestandteil 1,8- Cineol  zugeschrieben, der in der Rosmarinpflanze enthalten ist. Dem Kraut wird zudem nachgesagt, Alzheimer und Demenz vorzubeugen. Außerdem hilft das Heilkraut durch seine aktivierende Wirkung dabei, Übermüdung zu überwinden.  Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass das Kraut einem niedrigen Blutdruck entgegen wirkt. Rosmarin ist vor allem für Frauen sehr praktisch, da er zusätzlich den Monatszyklus regelt. Die Hormone werden ins Gleichgewicht gebracht und Krämpfe gelindert.

Gesunde und schmackhafte Ernährung mit Rosmarin

Das mediterrane Gewürz passt wunderbar zu Fleisch sowie Fisch, kann aber auch vegane Speisen verfeinern. Beispielsweise werden auch Kartoffeln und Tomaten mit diesem ätherischen Kraut gewürzt zu absoluten Geschmacksträgern. Ebenso lässt sich Brot mit dem intensiven Gewürz geschmacklich abrunden. Vor allem Rosmarinkartoffeln sind sehr beliebte Klassiker, die jede Speise raffiniert machen und trotzdem ganz einfach in der Zubereitung sind. Für 4 Personen benötigen Sie:

Rosmarin Kartoffeln
Rosmarin Kartoffeln: Gesund und lecker
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1200g Kartoffeln

8EL Olivenöl

Salz

3-4 Stängel frischer Rosmarin

Bei Bedarf 2-3 gepresste Knoblauchzehen

 

 

 

  1. Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen
  2. Die Marinade vorbereiten. Hierzu Olivenöl, Rosmarin, Knoblauchzehen und Salz in einer Schüssel miteinander vermengen
  3. Kleine Kartoffeln schälen oder große Kartoffeln schälen und in längliche Spalten schneiden
  4. Die Kartoffeln in die Schüssel geben und mit der Marinade vermischen
  5. Das Backblech mit Backpapier auslegen, die Kartoffeln darauf gleichmäßig verteilen und auf mittlerer Schiene 25-40 min backen
  6. Kartoffeln anschließend nachsalzen und beispielsweise als Beilage zu Fleisch oder Fisch servieren

Noch mehr Rezepte, die mit Rosmarin optimal zur Geltung kommen, finden Sie hier.

Rosmarinöl – ein wohltuender Badezusatz

Nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich können diese Heilpflanzen ihre heilende Wirkung entfalten. Als Badezusatz wirken die Heilkräuter anregend und können dabei die Durchblutung fördern.  Ebenso kann Durchblutungsstörungen entgegengewirkt werden, wenn stattdessen die Haut mit Rosmarinöl eingerieben wird.

Der Badezusatz wird mit 50g getrocknetem Rosmarin hergestellt, welcher in einem Topf zusammen mit einem Liter Wasser auf geringer Hitze über einen Zeitraum von 30 min ziehen gelassen wird. Die Flüssigkeit wird nach Ablauf der Zeit direkt durch ein Sieb in das Badewasser gegossen. Empfehlenswert ist eine Badetemperatur zwischen  34 und 37 Grad, eine Badedauer von 15 min sollte nicht überschritten werden.

Rosmarin-Tee: Das Rezept für den Wachmacher

Rosmarinpflanzen sind nicht nur als Küchenkräuter zur geschmacklichen Abrundung von Gerichten oder als Teil des Wellness-Programms im eigenen Bad, sondern auch ideal für die Zubereitung eines Kräutertees geeignet. Tagsüber sorgt das Heißgetränk für den Frische-Kick und ist daher die besonders gesunde Alternative zu Kaffee oder schwarzem Tee.  Jedoch sollte das Getränk nicht abends zu sich genommen werden, da es anregend wirkt. Abends zur Beruhigung wirkt stattdessen beispielsweise Lavendel wahre Wunder. Hierfür wird ein Teelöffel Rosmarin mit einem viertel Liter Wasser im Topf kurz erhitzt. Anschließend wir die Mischung 15 min ziehen gelassen. Nach Belieben kann dem Heißgetränk Honig hinzugefügt werden.

 

 

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