Seilspringen – Fit mit Spaß!

Seilspringen hat schon als Kind Spaß gemacht. Kein Wunder, dass es nun als Rope Skipping zum neuen Fitness-Trend avanciert. Die Sprünge übers Seil verbrennen nicht nur jede Menge Fett, sondern fördern Gesundheit und Fitness auch auf andere Weise. Was Sie über das sportliche Vergnügen wissen müssen.

Seilspringen ist mehr als nur ein Fettkiller

Zum Abnehmen ist Seilspringen eine der effektivsten Sportarten. In 30 Minuten verbrennt dieses Ausdauertraining 400 Kalorien – fast doppelt so viel wie beim Joggen. Doch auch wer abgesehen vom Fatburning einfach nur seine Fitness und Beweglichkeit steigern will, erzielt schnelle Erfolge. Seilspringen trainiert Ausdauer, Kraft und Koordination, erhöht Schnell- sowie Sprungkraft und fördert den Gleichgewichtssinn. Das Workout beansprucht den gesamten Körper: den (zukünftigen) Sixpack ebenso wie Beine, Po und Arme. Ein weiterer Pluspunkt: Alles was Sie brauchen, ist ein Seil und etwas freie Fläche. Egal ob auf Reisen oder bei schlechtem Wetter: Ausreden gibt es keine mehr!

Die richtige Ausstattung beim Seilspringen
Sie brauchen nur Springseil und Schuhe
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Das richtige Springseil

Springseil ist nicht gleich Springseil. Allein die Preisspanne reicht von einem bis über 100 Euro. Unabhängig von Farbe, Material und Spielereien, wie einem digitalen Sprungzähler, kommt es vor allem auf die Länge an. Wenn Sie sich mit einem Fuß mittig auf das Seil stellen, sollten die beiden Griffe bis unter die Achseln reichen. Tipp: Verwenden Sie als Anfänger ein etwas längeres Seil, um weniger leicht darüber zu stolpern. Der Griff sollte angenehm in der Hand liegen. Holzgriffe werden oft rutschig, wenn die Hände zu schwitzen beginnen. Besser sind daher Griffe aus Aluminium oder Kunststoff. Ein Drehgelenk im Griff stellt sicher, dass das Seil schnell rotieren kann, ohne sich zu verfangen. Profis verwenden ultraleichte Stahlseile mit Kugellagern statt Griffen.

Was beim Seilspringen noch zu beachten ist

Seilspringen belastet Sprunggelenke und Füße. Stabile Sportschuhe mit guter Dämpfung können dies etwas abfedern. Ein weicher Untergrund schont die Gelenke ebenfalls. Wer weit und breit keinen Rasen um sich hat, kann sich auch eine spezielle Springseil-Matte zulegen. Für Menschen mit Gelenkbeschwerden oder starkem Übergewicht ist Seilspringen eher keine gute Wahl.

Seilspringen auch im Urlaub
Seilspringen geht überall
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Trainingsplan für Anfänger und Beginner

Beim Seilspringen gibt es zahlreiche Übungen, die sich in ihrem Schwierigkeitsgrad stark unterscheiden. Für Anfänger und Fortgeschrittene gilt gleichermaßen: Wärmen Sie Handgelenke, Arme und Beinmuskeln durch Kreis- und Dehnbewegungen auf.

Übungen für Beginner

Als Anfänger sollten Sie sich folgendes Ziel setzen: 5 x 60 Sekunden Seilspringen, mit jeweils 30 Sekunden Pause zwischen den Blöcken. Das Ganze wiederholen Sie drei Mal. Bei der Standardübung stehen Sie aufrecht mit geschlossenen Füßen da, das Seil befindet sich hinter den Füßen. Schwingen Sie das Seil nun unter ihre Füße hindurch und von vorne über den Kopf. Achten Sie darauf, dass Sie mit den Fußballen abspringen. Ebenfalls wichtig: Schwingen Sie das Seil nur aus den Handgelenken heraus. Die Schultern bleiben gerade, Oberarme und Ellbogen sind dicht am Körper.

Seilspringen fördert Kraft, Ausdauer und Koordination
Regelmäßiges Workout
bringt schnelle Erfolge
beim Seilspringen
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Wechseln Sie folgende Übungen durch:

  • Springen Sie nur auf einem Bein, während das andere leicht angewinkelt ist. Beim nächsten Trainingsblock das Bein wechseln.
  • Joggen Sie auf der Stelle, während das Seil um Ihren Körper schwingt. Achten Sie darauf, dass der Absprungfuß immer wechselt.
  • Machen Sie den „Hampelmann“ und bewegen Sie Ihre Beine zwischen den Sprüngen abwechselnd auseinander und zusammen.
  • Machen Sie bei jedem Sprung einen Satz nach links oder rechts.
  • Drehen Sie Ihre Hüfte bei jedem Sprung nach links und rechts ein. Die Beine sind geschlossen und parallel zueinander.

Übungen für Profis

Nach wenigen Tagen regelmäßigen Trainings werden Sie schnell feststellen, dass Kondition und Geschicklichkeit zunehmen. Für weitere Erfolge können Sie nun die Länge der Blöcke und/oder die Anzahl der Wiederholungen steigern. Wagen Sie sich an etwas schwierigere Übungen:

  • Versuchen Sie zwei Umdrehungen mit nur einem Sprung: Dazu müssen Sie das Seil schneller schwingen und höher springen.
  • Eine Disziplin für Geübte ist der Criss Cross: Dabei werden die Arme zwischen den Sprüngen vor dem Körper überkreuzt.
  • Erkundigen Sie sich doch einmal, ob es in Ihrer Nähe einen Rope-Skipping-Kurs gibt. Dort trainieren Sie zusammen in der Gruppe und studieren beispielsweise Choreografien zu Musik ein.
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