Technik für mehr Sicherheit im Krankenhaus

Notstromaggregate, Brandschutz- und Hygienemaßnahmen sind wichtige Eckpfeiler für Ihre Sicherheit im Krankenhaus. Was passiert in einem Krankenhaus, wenn es Stromausfall gibt oder Feuer ausbricht? Wie und welche technischen Geräte genau Ihr körperliches Wohl im Krankenhaus schützen, soll im folgenden Beitrag Fokus sein.

Notstromaggregate
Wie Notstromaggregate Ihre Sicherheit
im Krankenhaus erhöhen
istockphoto.com/jaypetersen

Flächendeckende Stromausfälle wie z.B. in einem ganzen Stadtteil hat es schon immer gegeben und insbesondere durch unsere extrem wechselnde Wetterlage mit vielen Stürmen und Gewittern können diese Stromausfälle immer häufiger werden. Hiervon bleiben leider auch Krankenhäuser nicht verschont und diese Zeit ohne Strom kann gerade im Krankenhaus schwerwiegende Folgen für Patienten haben, welche auf technische Geräte wie z.B. Beatmungs- oder Herz-/Lungenmaschinen angewiesen sind. Auch auf der Intensivstation oder im Operationssaal kann es durch einen Stromausfall zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. Aus diesem Grunde sind die Krankenhäuser in Deutschland mit Notstromaggregate ausgestattet, welche die medizinische Versorgung der Patienten auch bei Stromausfällen gewährleisten.

Notstromaggregate für den Notfall

Wie selbstverständlich kommt der Strom einfach aus der Steckdose und niemand macht sich Gedanken darüber. Jedoch ist die Stromversorgung für viele Patienten im Krankenhaus lebenserhaltend und diese sind bei Stromausfällen auf ein Notstromaggregat angewiesen. Die Notstromaggregate sind vom herkömmlichen Stromnetz nicht abhängig, denn sie erzeugen den Strom aus vorhandenen Ressourcen und können so die Stromversorgung ersetzen, wenn das öffentliche Stromnetz zusammenbricht. Die Notstromaggregate in den Krankenhäusern verfügen über ausreichend Kapazität, um die notwendigen technischen Geräte für einige Stunden problemlos in Betrieb zu halten und schalten sich auch bei einem plötzlichen Stromausfall in Sekundenschnelle automatisch ein. In der Regel laufen die Notstromaggregate spätestens 15 Sekunden nach dem Ausfall des öffentlichen Netzes auf volle Leistung. Die meisten Notstromaggregate in Krankenhäusern werden über einem Dieselmotor betrieben und durch Druckluft, Seilzug oder einen elektrischen Anlasser gestartet. Jedes Krankenhaus ist verpflichtet für die Notstromaggregate Kraftstoffreserven für mindestens 24 Stunden bereitzuhalten. Wenn Sie sich weiter über die unterschiedlichen Varianten wie die Stationären Aggregate, Containeraggregate oder Haubenaggregate informieren möchten, können Sie dies auf Herstellerseiten für Notstromaggregate wie www.ntc-gmbh.com tun. In der Regel verwenden Krankenhäusern stationäre Notstromaggregate. Diese Notstromaggregate müssen genügend Leistungskraft, um im Notfall die wichtigsten Geräte, wie Herz-Lungen-Maschinen, Dialysemaschinen, OP-Lampen, Beatmungsgeräte, elektrische Skalpelle und Narkosegeräte des Krankenhauses zu versorgen.

Vorteile der Notstromaggregate

Notstromaggregate gibt es in verschiedenen Varianten, zugeschnitten auf die unterschiedlichen Einsatzgebiete und Anforderungen. Vor allem die Diesel Notstromaggregate bieten Krankenhäusern gewisse Vorteile:

  • Fast störungsfreie Stromerzeugung
  • Betrieb auch von empfindlichen Geräten
  • 24-Stunden-Stromversorgung möglich
  • Sparsam im Verbrauch
  • Geräuscharmer Betrieb

Brandschutz im Krankenhaus

Gerade in einem Krankenhaus, in dem es eine Vielzahl von hilfebedürftigen Personen gibt, erscheint ein Brand als die wohl größte Katastrophe. Somit nimmt der Brandschutz eine sehr hohe Bedeutung ein. Eine Statistik vom Bundesverband Technischer Brandschutz e. V. registrierte ca. 40 Brände in deutschen Krankenhäusern mit fünf Toten und 28 Verletzten (Stand: 2013). Mit Hilfe besonderer Brandschutzkonzepte stellen die Krankenhäuser sicher, dass alle Personen das Krankenhaus rechtzeitig verlassen können. Durch spezielle Sprachalarmanlagen innerhalb des Krankenhauses kann einerseits Hilfe angefordert und gleichermaßen weitere Klinikbereiche gewarnt werden. Ein Vorteil der Sprachalarmanlagen im Gegensatz zu akustischen Signalen, ist die Verkürzung der Reaktionszeiten bei allen Beteiligten durch die Weitergabe klarer Informationen und Verhaltensanweisungen. Betten mit Evakuierungsmatten, Rollstühle- und Transportliegen, Evakuierungsstühle für Treppen und weitere mobile Gerätschaften erleichtern ohne große Kraftanstrengung eine Evakurierung der Patienten und des Personals. Sogenannte Druckknopfmelder dienen zum Einschlagen von Scheiben in Fluren, an Ausgängen. Durch spezielle Brandschutztüren, welche bei Feuer automatisch schließen, soll eine Steuerung der Brände erfolgen. In die Wände eingelassene Hydranten können von Ersthelfern für Löscharbeiten verwendet werden. Weitere wichtige Maßnahmen zum Brandschutz sowie die wichtige Richtlinien der VdS für den Brandschutz, finden Sie unter www.vds.de.

Hygiene und weitere Techniken für mehr Sicherheit

Zum Schutz der Gesundheit der Patienten im Krankenhaus spielt aber auch die Hygiene eine wichtige Rolle. Die Hygiene und Pflegeplanung in Kliniken und Praxen wird in der Regel überaus wichtig genommen und durch das Qualitätsmanagement der Klinken überprüft. Außer der selbstverständlichen Desinfektion der Hände vom Personal, den Patienten und auch Besuchern, gibt es auch automatische Reinigung- und Desinfektionsgeräte für medizinische Produkte, die Krankheitserreger und Viren sicher ausschalten. Eine weitere große Hilfe ist der Lichtruf im Krankenzimmer. Hier wird dem Patienten durch eine Licht-Ruf-Anlage mit einer elektrischen Signalübertragung ermöglicht, das Pflegepersonal herbeizurufen. Mittlerweile gibt es hier Varianten mit einer Gegensprechanlage um eine Kommunikation zwischen Pflegepersonal und Patient zu ermöglichen.

Fazit

Natürlich müssen die technischen Geräte eines Krankenhauses einer regelmäßigen Wartung unterliegen. Dieses gilt sowohl für die Brandschutzanlagen als auch für die Notstromaggregate. Die Notstromaggregate werden hierfür meist monatlich mit einem einstündigen Probelauf getestet.

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