Aktiv sein mit dem Hund

Ob mit oder ohne Hundehalsband: Hunde brauchen eine Menge Auslauf. Gerade große Hunde wollen viel beschäftigt werden, sei es das Spielen im Stadtpark oder die Spazierfahrt mit dem Fahrrad. Neben der richtigen Ernährung ist die Bewegung einer der wichtigsten Faktoren, um den Hund gesund zu halten. Und ganz nebenbei tut man auch der eigenen Gesundheit etwas gutes, wenn man täglich mit dem Hund unterwegs ist.

Mit Leine am Hundehalsband kann man nichts falsch machen!

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Das Hundehalsband muss immer gut sitzen,
damit der Hund damit keine Probleme hat
istockphoto.com/markdanielwilson

Doch wo kann ich mit meinem Hund überhaupt ohne Probleme aktiv sein? Vielerorts ist es verboten, seine Hunde ohne Leine laufen zu lassen. Meistens sind allerdings die Flächen ausgezeichnet, auf denen man die Leine vom Hundehalsband lösen kann und seinen Hund frei laufen lassen darf. Deshalb sollte man nach den entsprechenden Schildern Ausschau halten, bevor man den Hund von der Leine lässt. Wichtig ist außerdem darauf zu achten, dass das Hundehalsband nicht zu eng und nicht zu locker sitzt, bevor man den Hund laufen lässt – ansonsten besteht die Gefahr, dass sich der Hund beim Spielen die Luft abschnürt, weil er zum Beispiel an einem Ast hängenbleibt. Viele weitere nützliche Tipps sowie Kaufempfehlungen rund um das Thema Hundehalsband findet man im Tierfachhandel.
Hat man allerdings eine freie Fläche gefunden, hat man unzählige Möglichkeiten, sich selbst und den Hund zu beschäftigen:

  • Den Hund apportieren lassen: Dem Hund Stöckchen zu werfen, ist sicherlich die bekannteste Möglichkeit, sich selbst und seinen Hund zu beschäftigen. Wirklich viel beachten muss man dabei nicht, der Stock sollte natürlich nicht größer sein, als der Hund selbst. Zudem sollte man auf eine freie Flugbahn achten – nicht dass der umherfliegende Stock oder der hinterherwetzende Hund einen anderen Menschen verletzt.
    Für Apportier-Spiele gibt es mittlerweile sogar richtige Wurfwerkzeuge, damit man sich beim Aufheben nicht selbst die Hände schmutzig machen muss.
  • Färtenspiele: Färtenspiele fordern den Hund nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Fester Bestandteil des Spiels ist ein bruchsicherer Behälter, der die Lieblings-Leckerlies des Hundes enthält. Den versteckt man in der Umgebung und lässt den Hund danach suchen. Hat der Hund das Versteck gefunden, bekommt er natürlich eine Belohnung. Logischerweise macht das Fährtenspiel dem Hund natürlich im Wald am meisten Spaß, da er dort viel besser wühlen kann, als auf einer Wiese. Zudem bietet der Wald deutlich bessere Verstecke.
  • Gehorch-Übungen: Gerade im Park oder im Wald lassen sich dem Hund viel besser Befehle beibringen als in der Wohnung, da die Natur einfach viel mehr Platz bietet. Zudem bietet der Spaziergang die perfekte Gelegenheit einfache Kommandos wie „Sitz“ oder „Platz“ unter erschwerten Bedingungen zu proben. Denn im Vergleich zu den eigenen vier Wänden bietet der Wald viel mehr Ablenkung für den Hund, was es ihm schwerer macht sich trotz Kontakt durch Leine und Hundehalsband auf das Herrchen oder das Frauchen zu konzentrieren.

Sport treiben mit dem Hund

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Bei „Agility“ soll das Tier möglichst wenig
am Hundehalsband geführt werden
istockphoto.com/CountryStyle Photography

Immer beliebter sind in den letzten Jahren diverse Hundesportarten geworden, die zusammen mit dem Herrchen oder dem Frauchen betrieben werden. In vielen Hundevereinen gehören gemeinsame Sport-Nachmittage schon seit längerer Zeit zum Pflichtprogramm vieler Hundebesitzer. Sie helfen nämlich nicht nur den Hunden fit und gesund zu bleiben, sondern auch dem Halter. Mittlerweile gibt es sogar schon einige Modifikationen vom Hundehalsband, die den Besitzern die Führung des Hundes bei den Parkour-Läufen erleichtern sollen.
Die beiden bekanntesten Hunde-Sportarten sollen an dieser Stelle einmal kurz vorgestellt werden:

 

Den Hund führen ohne Hundehalsband bei „Agility“

Die Sportart Agility bezeichnet einen Parkour, den der Hund zusammen mit seinem Besitzer absolviert. Die Strecke besteht aus verschiedenen Abschnitten: So muss der Hund zum Beispiel über Wippen, durch Tunnel, durch Slaloms und Hürden geführt werden. Dabei ist es wichtig, dass der Hund möglichst ohne Griff an das Hundehalsband geführt wird, damit der Kurs möglichst schnell absolviert werden kann – denn am Ende wird die benötigte Zeit gemessen und mit anderen Paaren verglichen.
Die Sportart ist für Hunde in allen Größen geeignet, meistens gibt es für kleine, mittelgroße und große Hunde eigene Wertungen.

„Rallye-Obedience“ ist Sport für die Muskeln und für das Hirn

Die Rallye-Obedience beinhaltet viele Elemente von Agility bringt allerdings auch einige neue Elemente mit. So muss auch bei der Rallye-Obedience das Tier möglichst wenig am Hundehalsband durch einen Parkour geführt werden. Der besteht allerdings nicht nur aus Hindernissen, sondern auch aus verschiedenen Aufgaben, die der Hund mithilfe seines Herrchens oder Frauchens absolvieren muss. Diese reichen von akrobatischen Einlagen bis hin zu Aufgaben, bei denen der Hund seinen Kopf anstrengen muss.
Bei der Rallye-Obedience steht deshalb weniger der Wettkampfgedanke im Vordergrund, sondern das Miteinander von Mensch und Tier.

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