Wie sich die Wetterfühligkeit auf die Gesundheit auswirkt

Wetterfühligkeit gilt zwar nicht als eine anerkannte Krankheit, jedoch leiden mache Menschen extrem an den Wetterumschwüngen. Wetterfühligkeit oder Wetterempfindlichkeit lauten die Stichwörter. Bei Einigen ist die Wetterfühligkeit nur schwach ausgeprägt, bei Anderen bedeuten hingegen die kleinsten Veränderung des Luftdruckes eine Qual.

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Wetterfühligkeit kann zur Belastung werden
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Was genau ist Wetterfühligkeit?

Unter Wetterfühligkeit wird die Beeinträchtigung des Wohlbefindens und der Gesundheit auf Grund von Wetterveränderungen verstanden. Jeder Mensch muss auf einen Temperaturwechsel reagieren, dies stellt den Körper jedoch vor anspruchsvolle Aufgabe. Bei Wetterfühligkeit zeigt sich, dass der Körper für die körperlichen Umstellung nicht ausreichend trainiert ist. Bei Weitem nicht jeder Deutsche fühlt gleich beim Wetterumschwung. Im Süden Deutschlands kann man beobachten, dass die Menschen eher bei Temperaturanstiegen auf das Wetter reagieren, wobei immer nördlicher wandernd die Menschen eher bei kälter werdende Temperaturen anfällig sind. Typische Symptome der Wetterfühligkeit zeigen sich wie folgt:

  • Kopfschmerzen
  • Unwohlsein
  • Schwindel
  • Energielosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Nervosität
  • Übelkeit
  • Verstimmungen bis hin zu Depression

Neben diesen Beschwerden gibt jedoch viel eindeutigere Anzeichen für eine Wetterfühligkeit. Hierzu zählen die Reizungen von Wunden und Knochen.

Auswirkungen der Wetterfühligkeit auf Wunden und Knochen

Die meisten Menschen bekommen bei Wetterumschwüngen Schmerzen an Stellen, welche schon einmal verwundet waren. Das können auch Narben sein, die schon seit Jahren verheilt sind, Stellen von lang zurückliegenden Knochenbrüchen. Einerseits kann man es sicher mit Humor nehmen, wenn man schon zwei Tage im Voraus sagen kann, dass sich das Wetter ändern wird, doch ab einem bestimmten Punkt sind die Grenzen erreicht und nichts geht mehr. Viele der Betroffenen in Deutschland, welche unter der Wetterfühligkeit leiden, sind über 60 Jahre alt, haben knackende Gelenke und leiden unter Knochen- und Gelenkproblemen. Aber Wetterfühligkeit kann auch jüngere Menschen treffen.

Woher kommen die Beschwerden bei Wetterfühligkeit?

An den Gelenken und Knochen, auch im zentralen Nervensystem befinden sich die sogenannten Barometer des menschlichen Körpers, die Barorezeptoren. Diese nehmen die kleinsten Druckschwankungen wahr. Leider werden diese Signale bei einigen Menschen falsch gedeutet und führen zu Schmerzen und Stimmungsschwankungen, die typischen Symptome bei Wetterfühligkeit.

Was hilft gegen Wetterfühligkeit?

Wetterfühligkeit kann man nicht abschalten. Wenn man das Wetter fühlt, muss man wohl oder übel damit leben. Doch man kann einige simple Tricks beachten, um die Symptome so gering wie möglich zu halten. Wandern, Joggen, Rad fahren, Nordic Walking und Aktiv sein mit dem Hund – jede Ausdauersportart an der frischen Luft hilft der Wetterfühligkeit vorzubeugen. Man sollte sich auch nicht scheuen, bei Regen raus zu gehen. So signalisiert man den Barorezeptoren, dass man Wetterumschwünge aushalten kann. Auch ein Besuch in einem Hotel St Peter Ording als Alternative zur Kur eignet sich ideal um den Körper widerstandsfähig gegenüber starken Wetterbedingungen und der Wetterfühligkeit zu machen. Das Gute daran ist, dass auch das Immunsystem seine Vorteile davon trägt und gestärkt wird. Auch Wechselduschen, Kneippsche Bäder oder Saunabesuche können das Gefäß- und Kreislaufsystem abhärten.

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